18. Juli 2016

| Jörg Unkrig

superman-lego
Wer regelmäßig meinen Blog liest weiß, dass ich mich gerne mit den Themen rund um Stärke, Power und Kraft, aber auch eigene Klarheit, beschäftige. Vielleicht, weil ich davon in den letzten Jahren einiges – gerade im beruflichen Kontext als Top-Ermittler, als Bodyguard oder auch als Führungskraft im obersten Management – immer wieder brauchte? Eher aber, weil mir bewusst ist, dass wir alle eine gewisse Kraft und Energie und entsprechende Kompetenzen brauchen, auch um im Alltag bestehen zu können.
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10. Juli 2016

| Manuela Beucker

letters-up
Hast du nicht Lust, etwas aus deiner Sicht über dieses kleine, seltsame Wörtchen „eigentlich“ zu schreiben, das immer mehr Einzug in unsere Gespräche erhält?
… so ähnlich formulierte Jörg es vor einiger Zeit in einer Mail an mich. Keine großen, weiteren Erläuterungen dazu.

Ok, dachte ich und überlegte, wie ich mich diesem Thema nähern könnte.

Vielleicht wäre es sinnvoll erst Mal einen Blick in die Grammatik zu werfen?

Und da erfahre ich, dass eigentlich zu den sogenannten Modal- oder Abtönungspartikeln gehört. Kleine Worteinheiten also, mit einem eigenen grammatikalischen Status: nicht flektierbar -, nicht durch w-Fragen erfragbar -, ans Mittelfeld gebunden. Sie spiegeln die Einstellung und das Gefühl des Sprechers wider. Nennt man sie deshalb vielleicht auch Abtönungspartikel? Will der Sprecher bewusst/unbewusst seine wahre Ansicht durch die Nutzung eben abtönen, verdecken?
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3. Juli 2016

| Jörg Unkrig

desk-up
Janis (Name geändert) im Seminar „Führung und Kommunikation“:
„Seit einem Jahr weiß ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht. Jeden Tag arbeite ich mehr als 10 Stunden im Büro und abends nehme ich mir noch Arbeit (etwas Wichtiges zu lesen) mit nach Hause, weil ich dazu tagsüber keine Zeit habe. Meine Frau beschwert sich schon, dass ich kaum noch Zeit für Gemeinsamkeiten oder die Kinder habe. Und am Wochenende arbeite ich immer noch vier bis sechs Stunden von Zuhause aus. Bezahlt bekomme ich das alles aber nicht. Ich habe den Eindruck, dass das von mir erwartet wird. Mein Chef müsste doch eigentlich sehen, dass ich meine Aufgaben nicht in der normalen Zeit erledigt bekomme.“

Bianca (Name geändert) ergänzt:
„Du, das geht mir ganz ähnlich. Bei uns arbeiten wir alle die Mittagspausen durch. Zeit für Gespräche bleibt kaum und das Miteinander bei uns im Betrieb geht so langsam den Bach runter. Dabei wurde ich extra als Führungskraft im mittleren Management eingestellt. Ich sollte den Laden neu strukturieren, Abläufe prüfen und sinnvoll umgestalten. Dann wurde ein Kollege längerfristig krank und ich sollte dort einspringen, damit alles im Fluss bleibt. Das geht jetzt aber schon über ein halbes Jahr so und ein Ende ist nicht in Sicht.“

Thomas (Name geändert):
„Mann, das gibt es doch nicht. Auch bei uns ist zu viel Arbeit für zu wenig Leute. Zeit Neues zu entwickeln… Fehlanzeige. Zeit Altes auf den Prüfstand zu stellen… unmöglich. Was kann man da denn machen, außer alles hinschmeißen?“

Wahrscheinlich haben Sie ähnliche oder gleiche Erlebnisse? Viel zu tun! Sehr beschäftigt! Knochenmühle statt Arbeit! Kaum Zeit zum Luftholen!
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27. Juni 2016

| Jörg Unkrig

bizeps-up
Es gibt tatsächlich Dinge, die uns mental schwächen (Sorgen, Ängste oder Nöte), aber zum Glück auch Dinge, die uns stark machen und wie wir den Widrigkeiten des Lebens trotzen können (Resilienz). Die Psychotherapeutin Amy Morin hat vor einiger Zeit 13 Dinge im Netz veröffentlicht, die mental starke Menschen nie tun würden und erhielt damit viel Aufmerksamkeit, Bestätigung und Zuspruch. Dazu hat sie dann auch das Buch „13 Dinge, die mental starke Menschen nicht tun!“ veröffentlicht. Absolut lesenswert!!



Über Amazon, 14,99 EUR
13 Dinge, die mental starke Menschen nicht tun!

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19. Juni 2016

| Jörg Unkrig

sleep-up
Schon seit Jahren doziert mein Trainingspartner, Dr. Andreas Krombholz (www.neurofit-akademie.de), von den Vorzügen eines gesundes Schlafs. Frühaufsteher sollen ja generell erfolgreicher sein.
Belegt wird dies unter anderem durch ein Forschungsteam der PH Heidelberg, die mit Professor Christoph Randler in einer Metastudie mit fast 28.000 Teilnehmern herausfanden, dass Abendtypen quer über die Welt schlechtere akademische Leistungen erbringen als vergleichbare Early Birds (Frühaufsteher). Erfolgreiche Manager stellen sich offensichtlich ihre Wecker sehr früh und erledigen bereits morgens – ungestört von sonstigen Einflüssen – wichtige Dinge und starten durch in den Tag.
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12. Juni 2016

| Jörg Unkrig

businessmanup
Sorry, verzeihen Sie mir bitte, dass ich heute noch deutlicher werde als es sonst meine Art ist. Ich bin es leid, kotzeleid. Aber zum Anfang:

Ich hatte gerade ein tolles Geburtstagsgeschenk für meine Frau Anja gefunden:
„Myself macht Frauen stark!“
Bei diesem exklusiven Coaching-Seminar in Düsseldorf dreht sich alles um das persönliche und berufliche Erfolgssytem von Frauen (mehr unter: www.myself.de/coaching). Mit dem starken Frauenduo Bettina Cramer (Journalistin und Kommunikationscoach) und Nicole Kremer (Business- und Persönlichkeitscoach). Da lachte ein Freund: „Sag‘ mal, willste wirklich eine Frau, die dir überlegen ist und am Ende vielleicht sogar mehr verdient. Du bist doch wirklich nicht zum Hausmann geschaffen oder stehst du neuerdings unter dem Pantoffel?“ Sprachs und bevor mein Gehirn meiner Faust “ Ballen und langsam ausfahren“ signalisieren konnte, dachte ich erst einmal nach:
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5. Juni 2016

| Jörg Unkrig

elefant
In einer Facebook-Gruppe „Werde sichtbar als Coach“ schilderte letztens eine Kollegin ungefähr folgendes:

Sie habe ein Seminar geleitet und zum Ende habe sie von einem Teilnehmer harsche Kritik zu Methode und Durchführung bekommen, die nicht nur ihr unberechtigt erschien, sondern auch jeder Sachlichkeit und den grundsätzlichen Feedbackregeln entbehrte.

Nun könnte man meinen, einen Profi lässt das kalt oder er gibt einfach eine passende Antwort. Doch meine Kollegin fühlte sich, ob der Kritik und der unsachlichen Darstellung, fast ein wenig handlungsunfähig und brauchte einige Zeit, eine adäquate Antwort zu formulieren und war noch einige Tage danach betroffen. Schön, dass sie selbst sehr professionell ist und andere an Ihrem Erlebnis teilhaben ließ, denn aus solchen Erfahrungen kann man viel für sich persönlich mitnehmen.

Stress ist unvermeidbar, Ungerechtigkeiten passieren. Nichts kann verhindern, dass andere Menschen uns verletzen. Wie kann man sich aber möglicherweise wappnen und selbst schützen. Mmmh? Sich ein dickeres Fell zuzulegen wäre vielleicht etwas, um sich gegen die großen und auch kleinen Angriffe und Kränkungen des Lebens zu schützen, sie besser zu ertragen. Nur, wie macht man das und was, wenn man mehr zu den Sensiblen und Dünnhäutigen gehört?
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3. Juni 2016

| Jörg Unkrig

tracht
Kennen Sie den aktuellen Werbetrailer von Lufthansa? We fly with the Germans? Darin sind ein paar Vorurteile zu sehen. Bayrische Musik, Knödel, Trachten, dass wir viermal Weltmeister waren. Zumindestens das Letztgenannte ist ein Fakt. Vorurteile haben ihren Sinn, da sie uns auch schützen und schnelle Entscheidungen möglich machen. Manche Vorurteile sind natürlich hinderlich, falsch und einfach nur negativ. Was kann oder soll man von anderen Kulturen denn bitte lernen können?
Ich bin viel in anderen Ländern beruflich unterwegs gewesen, insbesondere in den USA, in Russland, in Spanien, in der Türkei und den Niederlanden. Ich habe einen großen Bekanntenkreis aus anderen Ländern. Von ihnen und meinen Besuchen anderer Kulturen habe ich viel gelernt. Hier das, was wir im Bereich Kommunikation, Kompetenz und Karriere von anderen Kulturen lernen können und damit unsere interkulturelle Kompentenz stärken:
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22. Mai 2016

| Jörg Unkrig

keyhole
Die ideale Führungspersönlichkeit braucht, so hat es einmal ein Hamburger Politiker ausgedrückt, „die Würde eines Erzbischofs, die Selbstlosigkeit eines Missionars, die Beharrlichkeit eines Steuerbeamten, die Erfahrung eines Wirtschaftsprüfers, die Arbeitskraft eines Kulis, den Takt eines Botschafters, die Genialität eines Nobelpreisträgers, den Optimismus eines Schiffbrüchigen, die Findigkeit eines Rechtsanwalts, die Gesundheit eines Olympiakämpfers, die Geduld eines Kindermädchens, das Lächeln eines Filmstars und das dicke Fell eines Nilpferds.“

Niemand kann derart vielfältigen Erwartungen gerecht zu werden. Aber mit ein paar Tipps, kann man es zumindestens versuchen.

Meine Tipps stehen so in keinem Ratgeber über Chefsein, Führung oder Kommunikation. Warum? Weil es sich um meine persönlichen Erfahrungen aus über einem Jahrzehnt im Bereich des obersten Management der Personalführung, der Kommunikation, der Krisenbewältigung und der Suche nach Lösungen handelt.

Wenn ich nach meiner vielleicht schlechtesten Eigenschaft gefragt werde? Spontan fällt mir dann immer meine Ungeduld ein.
In jedem Ratgeber wird Ihnen gesagt: „Nennen Sie in einem Bewerbungsgespräch bei der Frage nach Ihrer größten Schwäche: Ungeduld! Das ist nämlich gar keine Schwäche, sondern eine Stärke, die Sie leicht als Schwäche verkaufen können!“
Wer aber ungeduldig ist, der weiß, wovon ich rede. Ungeduld bringt ein Team und mich selbst zwar weiter, erduldet aber keinen Stillstand, kein langwieriges Hin und Her, liebt den Freigeist, das Querdenken und auch den Widerspruch, wenn es der Sache nutzt. Das ist für Mitarbeiter an manchen Tagen belastend und zwingt einfach immer zu Bewegung und dazu, Dinge am Laufen zu halten. Eben: Anstrengend!

Entscheidungen kommen bei mir schnell, manchmal Fallbeilartig, da bin ich immer – positiv wie negativ – ganz Chef gewesen, der Verantwortung für sein Team und sich übernimmt. Einmal sagte ein Chef zu mir: „Mann, manchmal bist du wie eine Feuerwalze! Wenn du ein Ziel hast, dann stellt man sich dir besser nicht in den Weg! Du brennst für deine Ziele!“

Ich habe es damals als Lob aufgenommen. Zaudern kenne ich nicht, aber Reflexion. Und ich nehme Einwände, Vetos und Feedback meiner Mitarbeiter ernst. Ich fordere sogar dazu auf! Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein! Das sehe ich tatsächlich genau so.
Ich bin kein Freund von Günstlingen, mag aber Freigeister, Querdenker und selbstbewusste Menschen und gehe gern neue Wege, die vielleicht auch noch keiner vorher so gegangen ist. Ich kann Sprüche wie „das haben wir so noch nie gemacht“, „hat doch auch so immer funktioniert“ oder „gestern war alles besser!“ nicht ab, da bekomme ich Plack.

Das Team ist mir wichtig, ich bin kein Einzelkämpfer. Ich arbeite gerne mit anderen, auch ungewöhnlichen Menschen zusammen. Ich liebe Diversity. Ich mag es sehr, wenn sich Menschen sozial verhalten, sich einbringen. Wenn ein Kollege seinem Kollegen etwas an Arbeit abnimmt, weil es dem gerade mal nicht so gut geht. Oder eine Kollegin für eine andere Kollegin Kaffee kocht oder etwas aus der Mittagspause mitbringt, weil die andere gerade zu viel um die Ohren hat. Solche kleinen, aber sehr persönlichen Gesten kann man kaum lernen, einfordern oder gar in einem Arbeitsvertrag festschreiben, aber ich bemerke und wertschätze sie. Wenn möglich, belohne ich sie. Vielleicht mit einem Seminar oder einer anderen, möglichen Anerkennung. Warum? Weil sie das Öl im Räderwerk eines guten Teams sind. Stellen Sie sich mal einen Kollegen vor, der sich asozial verhält. Möchten Sie diese Person dauerhaft in Ihrem Team haben? Na, sehen Sie!

Neue im Team fordere ich bewusst, um zu sehen, wie sie ticken, was ihre Potenziale sind und wo vielleicht auch die Grenze der Belastbarkeit ist. Ich fordere und fördere. Das ist für beide Seiten wichtig. Ich sage auch offen, was bei mir geht und was nicht (Beispiel: Unpünktlichkeit, weil es unhöflich ist und anderen Zeit raubt), welche Erwartungen ich habe.
Dabei muss ich manchmal aufpassen, dass ich meine eigene Massstäbe an mich nicht einfach auf meine Mitarbeiter übertrage. Ich rate oft dazu, dass man sich ruhig mehr zutrauen darf, als man gerade macht. Ich bin ein glühender Verfechter davon, dass man von sich selbst überzeugt ist. Wenn man das selbst nicht ist, warum sollten es andere sein? Ich mag aber absolut keine Schaumschläger oder Luftpumpen, die sich auf Kosten anderer profilieren. Solche Menschen haben es bei mir schwer, da gehe ich schnell und sehr deutlich auf Abstand. Ich lasse aber auch in diesem Bereich, jedem eine zweite Chance. Meistens jedenfalls, daran muss ich tatsächlich noch arbeiten.

Ich bin für Offenheit, Ehrlichkeit und Loyalität. Meine Mitarbeiter erleben mich in starken Momenten, aber auch in schwachen. Ich stehe zu Fehlern und lasse Kritik zu. Ich führe vor allem mit Vertrauen. Wenn dann Probleme auftauchen, trauen sich die Leute auch, damit zu mir zu kommen und wissen, dass ich verlässlich bin. Jeden Tag spreche ich deshalb auch mit meinen Mitarbeitern und Kollegen über Persönliches. Nicht über den Job und die Arbeit, sondern über Hobbies, Familie oder Urlaub. Ich liebe es, auch die Familien meiner engsten Mitarbeiter persönlich zu kennen, ebenso wie sie meine kennen. Ich habe oft erlebt, das mein Chef neben meiner Partnerin, meiner Familie oder meinen engen Freunden, eine sehr wichtige Person ist, wo Vertrauen existieren muss, schon weil man eine Menge Zeit gemeinsam verbringt und an Problemen und deren Lösungen arbeitet.

Ich bin ein auch Verfechter von Frauenförderung und Talentscouting. Warum? Weil in beiden Bereichen ungeahnte Potenziale stecken. Frauen werden leider immer noch benachteiligt. Häufig werden Frauen immer noch schlechter (durchschnittlich minus 7 Prozent im Vergleich zu Männern) bezahlt. Mutterschaft und Erziehungszeiten wirken negativ auf die Karrierechancen. Wer bitte soll denn den Nachwuchs bekommen? Frauen leisten im Beruf und für unsere Gesellschaft Überdurchschnittliches und haben oft eine Doppelbelastung. Zuerst die Kinder, den Haushalt und meist später noch pflegebedürftige Angehörige, um die sie sich kümmern. Deshalb unterstütze ich Frauen, die Karriere machen und Führungsverantwortung übernehmen wollen. Im Bereich von Führung und Kommunikation sind sie oft uns Männern voraus, weil sie empathischer, zugewandter oder aufgeschlossener sind. Ach, organisierter hätte ich beinahe vergessen. Gerade bei Müttern erlebe ich diese Kompetenzen oft als überdurchschnittlich.

Auch Teilzeit ist für mich kein Tabuthema. Die meisten Jobs kann man tatsächlich in Teilzeit prima erledigen. Präsenz und gute Arbeit haben nichts mit Anwesenheit zu tun, sondern alleinig mit Aufmerksamkeit. Manche Mitarbeiter schaffen mehr in zwei Stunden als andere in acht. Anwesenheit ist gerade für uns Deutschen ein Thema, wir meinen oft, wer lange am Arbeitplatz ist, arbeitet auch viel. Völliger Quatsch! Es kommt immer auf die Qualität der Arbeit an, nicht auf die Quantität der Anwesenheit.

Ich interessiere mich konkret für den Menschen, weniger für Zeugnisse, gerade wenn es um Bewerbungen oder Stellenbesetzung geht. Ein Zeugnis alleine sagt manchmal wenig über eine Person aus. Ich habe Mitarbeiter erlebt, die hatten blendende Zeugnisse, die man ihnen nur gegeben hat, weil man sie anders nicht loswerden konnte. Für mich zählen die Kompetenzen, nicht Alter, Religion, Herkunft oder Geschlecht. Für mich ist das Gespräch mit dem Bewerber wichtig, was bringt er mit, wo kommt er her, wo möchte er hin. Was sind seine Stärken, warum möchte er wechseln oder sich verändern. Viele Mosaiksteine werden dann zu einem Gesamtbild. Oft erreicht man die besten Ergebnisse, wenn man mit Bewerbern noch zusammen essen geht und konkret sehen kann, wie sie sich im Restaurat gegenüber dem Kellner verhalten. In Frankreich ürbigens häufig Bestandteil von Bewerbungsverfahren. Ich habe mal einen „Kollegen“ erlebt, der sich von einem Nachbartisch ausgelegte Marsriegel heruntergenommen hat, obwohl er schon von seinem Tisch seins eingesteckt hatte. Auf den Hinweis, dass das unkollegial sei, antwortete er nur, dass ich mich um meine Angelegenheiten kümmen sollte, er sorge in erster Linie erstmal gut für sich. Wenn ich heute – nach vielen Jahren – Mitarbeiter von ihm treffe, beschreiben sie einen egoisischen Menschen, der zuerst einmal sich im Blick hat. Geändert hat er sich offensichtlich nicht und es war wohl damals mehr als eine Momentaufnahme oder ein Einzelfall.

Jetzt kennen Sie einige meiner Geheimnisse und wie ich führe. Ich weiß, dass gute Führung wichtig und auch grundsätzlich nicht so schwierig oder unmöglich ist.
Alles ist damit noch nicht gesagt oder geschrieben. Und wahrscheinlich kommt schon morgen eine neue Erfahrung hinzu, denn gerade im Bereich Führung und Kommunikation lernt man nie ganz aus. Bleiben Sie neugierig und lernen Sie jeden Tag dazu.

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14. Mai 2016

| Jörg Unkrig

esmi
Vorgestern fragte mich ein Freund: „Hey, du hast doch auch so viel um die Ohren!? Probier‘ doch mal die ESMI-Methode!“
„Was muss ich ausprobieren? ESMI? Entspannungs-Stress-Muskel-Irritation? Elektric-Sound-Mind-Inspiration? Ich muss gar nichts ausprobieren!“
„Genau! Einen Scheiß musst du!“
„Ja! Und was meinst du jetzt? Red‘ doch mal in einem Satz!“
„Die neue Methode ESMI: Einen Scheiß‘ muss ich…eben ESMI!“

„Packen Sie zwanzig Leute mit Wasser in einen Raum und Sie haben ein paar angestrengte Gespräche. Machen Sie das gleiche mit Alkohol und Sie haben eine Party!“
(Frank Kelly Rich)
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